Fragen rund um die Selbsttestung

Die angekündigte Selbsttestungspflicht der Schülerinnen und Schüler verunsichert einige Eltern. Ich kann verstehen, wenn Sie oder Ihr Kind erst einmal Respekt vor den Selbsttests haben. Wir trauen den Kindern aber durchaus zu, die Tests unter Begleitung unserer Pädagoginnen und Pädagogen durchzuführen. So können wir einen Beitrag zum Infektionsschutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der Kinder, aber auch Ihrer Familien leisten.

Hier versuchen wir, Antworten auf Ihre drängenden Fragen zu geben. Bitte informieren Sie sich auch unter einfach-testen.berlin. Auch dort wächst der Fundus an Antworten in riesigen Schritten und kurzen Zeitabständen.

Die Antworten hier sind ohne Gewähr. Ihre Fragen können Sie gerne unter info@hvhschule.de stellen. Hier auf der Homepage werden weitere Fragen dann beantwortet, wenn sie häufiger gestellt werden, es lohnt sich also, immer mal wieder „reinzuschauen“.

K. Fischler

Schulleiterin

 

Wie laufen die Tests an der Schule ab?

 

Die Tests finden (je nach Halbgruppe) am Montag / Mittwoch oder Dienstag / Donnerstag jeweils in der ersten Unterrichtsstunde der Schülerinnen und Schüler statt. Dabei werden Sie von den Lehrkräften und Erzieherinnen und Erziehern, angeleitet, begleitet und unterstützt.

Wie ein Selbsttest funktioniert, kann am besten unter einfach-testen.berlin in einem Video angesehen werden. In der Schule kommen Tests der Firma Roche zum Einsatz. An der Grundstufe finden diese Tests in kleineren Gruppen, nicht in den Klassenräumen, sondern z. B. in der Sporthalle oder im Mehrzweckraum statt. Dort wird dann nur eine kleine Gruppe von ca. 5 – 6 Kindern getestet, die anderen verbringen die Zeit unter Aufsicht auf dem Schulhof. Ist die erste Testrunde beendet, werden die Gruppen getauscht. Erst im Anschluss an die gesamte Testdauer gehen die Gruppen in den Klassenraum.

Kinder, die die Notbetreuung in der Ergänzenden Förderung und Betreuung schon vor 8.00 Uhr besuchen, werden auch erst mit Beginn ihrer individuellen ersten Stunde in der Schule getestet.

An der Mittelstufe finden die Selbsttestungen in den Unterrichtsräumen statt.

Auch wenn es nicht vorgegeben ist, haben wir die Testbegleitungen gebeten, beim Verteilen der Materialien Einweghandschuhe zu tragen. Selbstverständlich sind die Fenster geöffnet und es wird für größtmögliche Luftzirkulation gesorgt.

Während der Testung ziehen die Schülerinnen und Schüler die Maske nur für den Moment der Testdurchführung unter die Nase, müssen sie niesen, müssen sie die Maske schnell wieder hochziehen. Nach Durchführung des Tests lassen werden die Testkits mit Namensschildern versehen, so dass die Tests jederzeit individuell zuzuordnen sind. Zum Ablesen der Testergebnisse gehen die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter herum und lesen die Ergebnisse ab. Im Anschluss wird das gesamte Material in eine Mülltüte geknotet, so dass auch hier keine weitere Übertragungsmöglichkeit gegeben ist.

Ist ein Testergebnis ungültig, wird der Test wiederholt.


Muss mein Kind an den Testungen teilnehmen?

 

Für den Schulbesuch ist ein negatives Testergebnis Voraussetzung. Kinder, die sich nicht testen wollen, deren Eltern keinen Test wünschen oder keinen negativen Nachweis über ein offizielles Testergebnis vorlegen können, dürfen nicht in die Schule kommen.

Für Kinder mit körperlichen Beeinträchtigungen kann eine Ausnahmeregelung beantragt werden. Kinder aus dieser definierten Gruppe haben wir an der Schule gegenwärtig nicht und rechnen also nicht mit Ausnahmen. Weder das Alter noch die Beteiligung am Ramadan Sind ein Grund für eine Ausnahme.


Gibt es Alternativen zum Selbsttest in der Schule

 

Alternativ zur Selbsttestung in der Schule können Kinder in den offiziellen Testzentren (Übersicht unter https://test-to-go.berlin/) getestet werden. Das Testergebnis darf bei Schulbesuch nicht älter als 24 Stunden sein. Auch Kinderärztinnen oder -ärzte dürfen Testergebnisse bescheinigen. Zuhause durchgeführte Selbsttests, alternativ in die Schule mitgegebene Spucktests o. ä. dürfen nicht berücksichtigt werden.


Was passiert, wenn mein Kind kein Testergebnis vorweisen kann?

 

Die rechtliche Bedingung für die Teilnahme am Unterricht ist ein negatives Testergebnis. Wenn Erziehungsberechtigte die Teilnahme an den Selbsttestungen nicht wünschen, müssen sie dies der Schule mitteilen. Schülerinnen und Schüler, die sich nicht testen wollen oder keinen Negativbescheid dabei haben, erhalten für Zuhause Materialien, mit denen sie den Unterrichtsstoff erarbeiten können, allerdings finden keine Online-Angebote mehr statt, da die Lehrkräfte im Präsenzunterricht sind. Die Verantwortung zum erfolgreichen Lehren liegt dann nicht mehr bei den Lehrkräften. Die Aufgaben von Zuhause werden bewertet.


Kann oder muss mein Kind ohne Testergebnis an Klassenarbeiten teilnehmen?

 

Hier gilt, was auch grundsätzlich gilt. Ohne Testergebnis gibt es keinen Unterrichtsbesuch. Die Klassenarbeit wird mit der Note 6 oder 0 Punkten bewertet, für die Stunden gibt es unentschuldigte Fehlzeiten, weil eine Klassenarbeit nicht an einem alternativen Ort geschrieben werden kann, sondern die Anwesenheit notwendig ist.


Bekommen die Kinder einen Nachweis über das Testergebnis

 

Die Tests werden bescheinigt. Das negative Testergebnis kommt Ihnen so schriftlich zu und gilt auch als Nachweis bei Stellen, wo dieser gefordert wird.


Was passiert mit einem positiv getesteten Kind?

 

Wir wissen, dass ein positives Testergebnis ein Kind ängstigen und sorgen kann. Deshalb ist es wichtig, dass auch Sie Ihr Kind im Vorfeld noch einmal darauf hinweisen, dass diese Selbsttests keine endgültigen Ergebnisse produzieren. Sie werden umgehend informiert. Ihr Kind wird in dieser Zeit nicht alleine gelassen. Es wird auf dem Hof durch eine pädagogische Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter betreut und beruhigt. Sie müssen Ihr Kind abholen, Ihr Kind wird in keinem Fall allein nach Hause geschickt. Im Anschluss ist ein PCR-Test in einer PCR-Nachteststelle (z. B. Testzentrum Neukölln 2, Leinestrase 37‒45, 12049 Berlin) notwendig. Anschließend folgt die Selbstquarantäne bis zum Ergebnis des PCR-Nachtests. Ihr Kind darf erst nach negativem Testbescheid wieder in die Schule.


Was passiert mit der Lerngruppe, wenn ein Kind positiv getestet wird?

 

Einen Einfluss auf den Aufenthalt der übrigen Schülerinnen und Schüler der Lerngruppe in der Schule hat dieses erste Selbttestergebnis nicht, die Kinder werden nicht in Quarantäne entlassen.


Gibt es Alternativen zum Selbsttest in der Schule?

 

Für den Schulbesuch ist ein negatives Testergebnis Voraussetzung. Kinder, die sich nicht testen wollen, deren Eltern keinen Test wünschen oder keinen negativen Nachweis über ein offizielles Testergebnis vorlegen können, dürfen nicht in die Schule kommen.

Alternativ zur Selbsttestung in der Schule können Kinder in den offiziellen Testzentren (Übersicht unter https://test-to-go.berlin/) getestet werden. Das Testergebnis darf bei Schulbesuch nicht älter als 24 Stunden sein. Es muss sich um PoC(Antigen-Schnelltest)- oder PCR-Test-Ergebnissse handeln. Spucktestergebnisse werden nicht anerkannt.

Auch Kinderärztinnen oder -ärzte dürfen Testergebnisse bescheinigen. Zuhause
durchgeführte Selbsttests, alternativ in die Schule mitgegebene Spucktests o.
ä. dürfen nicht berücksichtigt werden.


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