Unsere Projektwoche – diesmal anders

 

Vom 12. bis 16. Juni 2017 fand unsere alljährliche Projektwoche unter dem Motto „Die Welt, in der wir leben“ statt.

Was war diesmal anders? Schülerinnen und Schüler konnten sich bisher ein bis drei Projekte ihrer Wahl aussuchen und wurden – je nach Kapazität – einem dieser Wünsche zugeordnet. Dabei war vor der Zuordnung nicht bekannt, welche Lehrkraft das Projekt leitet.

Bei der diesjährigen Projektwoche einigten sich Schülerinnen und Schüler mit ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern auf ein interessantes Thema, das sie fünf Tage lang intensiv erforschen bzw. bearbeiten wollten.

Während unsere Jüngsten in den Klassen 1/1, 1/2 und 1/3 die nähere Schulumgebung als „ihre Welt“ erkundeten, ging es für die Willkommensklasse schon weiter in den Bezirk hinein und schließlich in die Stadtmitte von Berlin.

Die Themen ließen eine große Bandbreite erahnen; „die Welt“ wurde aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet und zeigte, was Kinder auf „dieser Welt“ an „dieser Welt“ interessiert.

Es wurden schwungvolle Projekttage für die Klassen2/1 und 3/2, die durch Tanzdarbietungen ihre Freude an gesunderhaltender Bewegung demonstrierten. Inhaltlich beschäftigten sie sich mit Kindern in anderen Ländern der Welt (Kl. 3/2) und besonders mit denen in Indien (Kl. 2/1).

Die Klasse 2/2 forschte nach der Lernmethode „Entdeckendes Lernen“ an der Konstruktion von stabilen Türmen aus Holz, die alle eine vorgegebene „Wolkenkratzer-Höhe“ von mindestens 100 Zentimetern erreichen mussten.

Für die Klassen 3/1 und 6/2 ging es auf eine „Klassenfahrt um die Welt“, ohne einen Bus oder einen Zug besteigen zu müssen!

„Feuer“ gab es im Klassenraum der 4/1 – aber nur als ungefährliches Thema unter der Leitung von Frau Schütze. „Wasser“ als ein weiteres Element wurde von 15 Kindern erneut getestet. Nicht, ob es trinkbar ist, sondern ob es tragfähig ist. Sie bemühten sich unter der Anleitung von Herrn Neumann und Frau Tutuk, eine Schwimmbefähigung zu erreichen. Seepferdchen, Bronze und Silber waren die Belohnungen für ausdauerndes Üben.

Während die Einen an einem spannenden Thema aus der Vergangenheit forschten, interessierten sich die Anderen für die Zukunft und sorgten sich um den Umweltschutz. Die Klasse 5/2 nahm sich Ägypten mit dem Nil vor; Schülerinnen und Schüler der 6/1 wählten besondere Aspekte für die Erhaltung unserer Welt. Klimawandel und ein Rückgang der Artenvielfalt kamen zur Sprache.

Um die Welt gesund genießen zu können, schnippelten die Klassen 4/2 und 6/3 nicht „um die Wette“, sondern um Leckeres zuzubereiten und um die Welt als Gast zu Tisch zu bitten.

Am Freitag, dem letzten Projekttag, präsentierten alle Gruppen ihre Ergebnisse; Eltern waren ab 10:00 Uhr eingeladen, die vielfältigen Ergebnisse zu bestaunen. Liebevoll verzierte Sandwiches wurden angeboten, Imbisse aus Frankreich, Mexiko und Griechenland waren lukullische Zwischenstopps auf der Klassenfahrt und der Grill im Schulgarten glühte für gesunde Gemüsespieße. Begeistert und kompetent wurden die Besucherinnen und Besucher über die Geheimnisse der Pyramiden, der Mumien und des Nils informiert.

Und dann plötzlich ein starker Sturm….! Auch das war diesmal anders. Nein, nicht draußen, sondern in der naturwissenschaftlichen Lernwerkstatt! Die Windmaschine blies heftig gegen die Türme. Halten sie stand? Ja, Test bestanden, sie stürzten nicht ein.

Applaus – nicht nur für die Turmbauerinnen und Turmbauer, sondern für alle!

 

B. Güldenstein-Schulze

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