Erasmusreise nach Finnland

 Vom 18.09. bis 24.09.2016 bin ich zusammen mit sieben anderen Schülerinnen und Schülern unserer Schule im Rahmen von unserem Erasmus+-Projekt nach Finnland gereist. Begleitet wurden wir von Frau Führing, Frau Kosack und Frau Gutsche.

Am 18.09.2016 haben sich die deutschen Schüler und Schülerinnen am Flughafen Tegel getroffen und sind gemeinsam nach Helsinki geflogen, dort warteten schon unsere Gastfamilien auf uns.

Nach der ersten Begegnung waren alle so aufgeregt, dass sie kein Wort herausbrachten. Wir wurden von unseren Gastfamilien mitgenommen und sind in die Stadt Lohja gefahren, die ca. eine Stunde von Helsinki entfernt liegt.

Als wir zu Hause angekommen waren, gab es wirklich leckeres Essen und wir gingen danach schlafen.

 

Am nächsten Tag fand das erste offizielle Kennenlernen der türkischen, deutschen und finnischen Schülerinnen und Schüler statt. Die Schüler und Schülerinnen und Lehrerinnen sind in die Aula gegangen und haben sich gegenseitig vorgestellt. Nachdem wir uns vorgestellt hatten, sind wir in einen leeren Raum gegangen, in dem wir Just Dance zusammen getanzt haben.

Das war wirklich toll, die türkischen, deutschen und finnischen Schülerinnen und Schüler haben alle zusammen mitgemacht und haben andere, die noch schüchtern waren, motiviert mitzumachen. Selbst die Lehrerinnen haben mitgemacht. So entstand gleich am Anfang eine wirklich gute Stimmung zwischen allen.

 

Mit dieser guten Stimmung gingen wir dann an einen kleinen See ganz in der Nähe, wo wir in Gruppen aufgeteilt wurden und zwischen drei verschieden Spielen wählen durften, um dabei Wasserproben zu entnehmen.

Am Ende spielten wir dann noch ein kleines Wettrennen: wir bekamen einen vollen Eimer mit Wasser und mussten so wenig beim Rennen verlieren, wie es geht. Das hat total Spaß gemacht, vor allem, weil wir so sehr damit beschäftigt waren nicht hinzufallen und uns nass zu machen. Danach hatten wir Schluss und Zeit, mit unseren Gastfamilien etwas zu unternehmen.

 

Dienstag sind wir mit dem Reisebus zu einer Pilot Station gefahren und haben erfahren, wie es ist, das Meer und die Gewässer zu erkunden wie auch für Sicherheit zu sorgen.

Danach fuhren wir in die Stadt Hanko, dort bekamen wir mitgebrachtes Essen von denn finnischen Lehrerinnen, das haben wir dann am Strand zusammen gegessen. Nach dem Essen gingen wir am Strand entlang und sind auf riesige Felsen geklettert, von denen aus wir dann wieder zurück zum Bus gelaufen sind.

 

Im Bus herrschte auf der Rückfahrt super Stimmung: finnische, türkische und deutsche Schülerinnen und Schüler redeten und lachten den ganzen Weg zusammen und brachten sich gegenseitig Gedichte und Sprüche bei. Wir hatten wirklich Spaß.

 

Am nächsten Tag sind wir nach Metsä Wood (Holzfabrik) gefahren. Das war wirklich interessant für uns, weil wir keine Vorstellung davon hatten, wie viel Arbeit in der Holzverarbeitung steckt und was es mit sich bringt. Nach dem Besuch in Metsä Wood sind wir zu einem sehr bekannten Ort für die finnischen Schülerinnen und Schüler gegangen – karnaisten korpi.

Dort wurden wir von einem Zeitungsteam erwartet, sie haben drei Schülerinnen und Schüler einen aus Finnland, der Türkei und Deutschland interviewt.

Ich war eine von ihnen .Wir waren so aufgeregt und wussten nicht, was wir sagen sollten, aber die Lehrerinnen und anderen Schülerinnen und Schüler halfen uns

 

 

Nach dem Interview wurden Fotos gemacht und wir liefen lange durch den Wald, einen Weg entlang. Plötzlich kamen wir mitten im Wald an einen See, dort gab es auch eine kleine Hütte mit Pfannen und einem Lagerfeuer, wo wir uns allesamt hingesetzt haben und finnische Eierkuchen gebraten haben. Das hat wirklich Spaß gemacht. Alle haben Bilder gemacht und es wurde viel gelacht.

Am Donnerstag haben wir in Meriturva eine Wasserlebensrettungs-Trainingsstation besucht. Wir sind in eine riesige Halle gelaufen mit einem riesigen Becken, in dem sich lauter verschieden Boote und Stationen befanden.

Uns wurden viele Stationen und Boote gezeigt und uns wurde erklärt, wie wir in gefährlichen Situationen auf dem Wasser handeln müssen.

Nachdem wir mit der Besichtigung fertig waren, gingen wir zu einer anderen Rettungsstation, die noch einmal andere Boote und Stationen zeigte. Diese lag im Freien an einem See.

 

Danach waren wir in einem Labor, welches Wasser auf seine Sauberkeit genau kontrolliert. Zu diesem Labor hatten wir auch unsere Wasserproben geschickt.

Nachdem wir uns das Labor genauer angeschaut hatten, haben sich alle Mädchen zusammen verabredet und gingen zusammen Shoppen. Das hat wirklich Spaß gemacht. Nachdem wir uns alle beraten hatten, bekamen wir Hunger und sind die beste Pizza essen gegangen.

 

Am letzten Schultag haben wir zusammen einen Schulartikel für das Online Magazin des Erasmusprojektes verfasst.

 Als wir damit fertig waren, haben die türkischen und deutschen Schülerinnen und Schüler ihre Schule vorgestellt. Nachdem wir damit fertig waren, sind wir alle zu einer unterirdischen Mine gelaufen: „Tytyri Limestone“.

Die Höhlen wurden alle von Menschen gegraben und entstanden vor mehr als 2 Millionen Jahren.

Am Ende durften wir uns aussuchen 530 Treppenstufen in 80 Meter Höhe oder zurückgefahren zu werden. Die Menge entschied sich für die Treppen, was ein Riesenfehler war, man konnte zwar von unten den Ausgang sehen, aber als wir die ersten 50 Treppen gelaufen waren, ist die ganze Truppe stehen geblieben, weil keiner mehr konnte. Wir sind gefühlte 20 Minuten diese Treppen gelaufen. Als wir dann alle oben angekommen waren, waren alle, auch die Lehrerinnen und Lehrer, fix und fertig.

 

Danach wurden wir zu unserer Abschlussfeier an einen Hafen gefahren.

Dort kamen dann auch alle Gastfamilien mit selbstgemachtem Essen hin, das wirklich lecker war. Es wurden Urkunden an unsere finnischen Lehrer und die Schülerinnen und Schüler verliehen. Nach der Verleihung konnten wir alle angeln gehen.

Nachdem wir fertig waren, wollten wir uns verabschieden, doch bei den Mädchen flossen Tränen. Wir weinten und versprachen uns, uns morgen zu sehen.

 

Am 24.09.2016 trafen wir uns am Flughafen. Die Gastfamilien und Gastschülerinnen und –schüler waren den Tränen nahe und verabschiedeten sich.

Finnische, türkische und deutsche Jugendliche wurden zu wirklich guten Freunden, die jetzt immer noch in Kontakt stehen und auf ein Wiedersehen warten. Diese Woche hat dazu beigetragen, dass wir neues Wissen erlernt haben und neue Freundschaften geschlossen haben. Vielen Dank.

 

Vanessa Höppner

 

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