Mathematik

Mathematik an der Grundstufe der HvH

Der Mathematikunterricht wird in den ersten Jahren sehr anschaulich gestaltet. Aus der Vorstellungswelt der Kinder werden sie Schritt für Schritt an das abstrakte mathematische Denken herangeführt. Eine umfangreiche Materialsammlung ermöglicht diesen handlungsorientierten Unterricht. In der Mathematikwerkstatt wird den Kindern differenzierter und anschaulicher Unterricht ermöglicht, Gruppen- und Stationsarbeit bieten sich an. Auch wenn mit zunehmendem Alter die Anforderungen größer werden, steht in der Mathematikwerkstatt das entsprechende Übungsmaterial bereit. Den Möglichkeiten entsprechend werden die Kinder im Unterricht differenziert gefördert.

In jeder Klassenstufe erhalten die Schüler und Schülerinnen fünf Stunden Mathematikunterricht pro Woche. Bei all dem Spaß müssen aber auch bei uns ab Klasse 3 vier Klassenarbeiten im Jahr geschrieben werden. Die Hermann-von-Helmholtz-Schule stellt in jedem Jahrgang auch Förderstunden zur Verfügung. Alle Schüler und Schülerinnen sollen am Ende der Grundschulzeit die Grundrechenarten beherrschen und mit umfassend mathematischer Bildung wird ihnen dann ein guter Start in der nächsten Schulstufe gelingen.

I. Hornemann

Der Unterricht im Fach Mathematik der Mittelstufe (Jahrgang 7 bis 10) zeichnet sich inhaltlich und organisatorisch durch folgende Besonderheiten aus:

  1. Der Unterricht im Mathematik wird ab der 7. Jahrgangsstufe äußerlich differenziert, in Grundkursen und Erweiterungskursen durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler können bei Leistungsveränderungen den Kurs wechseln (halbjährlich).
  2. Da die meisten Lehrwerke nicht unseren Ansprüchen genügen, verzichten wir im Unterricht auf die Verwendung eines Mathematikbuches. Stattdessen setzen wir selbst entwickelte Materialien ein, die unsere Schülerinnen und Schüler dazu anregen sollen, eigene Lösungswege und Lösungsstrategien zu finden und umzusetzen.

Ab dem 2. Halbjahr der 7. Jahrgangsstufe wird der Taschenrechner in einzelnen Unterrichtseinheiten eingesetzt.

  1. Um Verständnis und Akzeptanz der Mathematik bei unseren Schülerinnen und Schülern zu verbessern, beziehen wir eine kontinuierliche mathematische Sprachförderung in den Mathematikunterricht mit ein, denn „nicht nur mit den Zahlen, sondern auch mit den Worten ist zu rechnen“. So sind Methoden, die Sprachanlässe fördern und sprachlastige Aufgabenformate (Prüfungsaufgaben) integraler Bestandteil des Unterrichts. Aus diesem Grunde wird auch das wöchentliche „Kopfrechnen“ durchgeführt. Mathematisch handelt es sich hierbei um reine Basisaufgaben (z.B. Grundrechenarten), die jedoch sprachlich verpackt und nur mündlich präsentiert die Konzentrationsfähigkeit trainieren und zum Denken herausfordern.
  2. In regelmäßigem Turnus werden „Wochenhausaufgaben“ erteilt. Diese beinhalten eine umfangreiche Zusammenstellung von Aufgaben zum aktuellen Unterrichtsthema als auch Aufgaben zur Wiederholung und Sicherung des Basiswissens. Die dabei erzielten Leistungen gehen in die Bewertung der Schülerinnen und Schüler ein.
  3. Seit vielen Jahren beteiligen sich unsere Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen im März mit viel Freude am Känguru-Wettbewerb der Mathematik. Dieser Multiple-Choice-Wettbewerb regt durch seine vielfältigen Aufgabenstellungen zum Knobeln, Denken, Rechnen und Abschätzen an, fördert somit das Interesse an mathematischen Problemen und stärkt die Motivation für das Fach.

 

Für den Fachbereich

Hildebrand