Deutschunterricht ganz anders. Eine Lesung mit Daniel Höra

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Als Frau Gniwotta uns am Montag ankündigte, wir würden uns nun mit einem Jugendbuch beschäftigen, war die Begeisterung sehr verhalten. Zumal der blaue Einband eher langweilig war. Mit dem Schutzumschlag wurde daraus der Blick aus einem dunklen Schacht in den Himmel. Das wurde schon interessanter. Anschließend sahen wir Bilder, die etwas mit der Handlung zu tun haben sollten und erfuhren neben dem Titel „Was wir nicht wollten“, dass es um fünf Jugendliche in unserem Alter geht und dass irgendetwas außer Kontrolle gerät. Wie alles in dem neuen Buch von Daniel Höra zusammenhängt, konnten wir nur vermuten. Vorab: Niemand von uns lag richtig mit seinen Ideen.

Mit diesen Informationen machten wir uns gestern auf den Weg in die Stadtteilbibliothek Rudow, wo uns der Autor schon erwartete. Er las einige Passagen aus dem Buch vor und es wurde sogar noch spannender, als der Einband hoffen ließ. Leider verriet er uns nicht, wie das unfreiwillige Abenteuer der Hauptpersonen ausgeht, das werden wir selbst nachlesen müssen. Dafür beantwortete er all unsere weiteren Fragen. Wir erfuhren, dass er in dem Buch die Siedlung beschreibt, in der er selbst groß geworden ist. Wie eine der Hauptpersonen wusste auch Herr Höra schon sehr früh, dass er Schriftsteller werden möchte. Trotzdem arbeitete er in vielen verschiedenen Bereichen und machte als Erwachsener noch sein Abitur, bevor er sein erstes Buch schrieb. Inzwischen braucht er etwa 6 Monate, um ein Buch fertig zu stellen. Einige seiner Bücher sind inzwischen Schullektüre. Deshalb liest er auch oft in Schulen. Zum Abschluss gab Herr Höra noch Autogramme.

Wir bedanken uns bei Frau Böttger für die Organisation dieser Deutschstunde der anderen Art und bei Herrn Höra. Es war wirklich interessant, zumal wir auch erfuhren, wie der Werdegang eines Buches vom Manuskript bis zum Buchladen ist. Wir würden uns freuen, Herrn Höra noch einmal mit einem anderen Buch begrüßen zu können.

 

Zusammengefasst von I. Gniwotta

Klassenlehrerin 8/2

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