10 Jahre Bildungsverbund Gropiusstadt – Bildungsstadtrat Rämer gratuliert!

Das Miteinander im Bildungsverbund hat auch die Arbeit der Hermann-von-Helmholtz-Schule und vor der Fusion der Martin-Lichtenstein-Schule bereichert. Gemeinsam konnten Ideen (weiter)entwickelt und realisiert werden. Die Gropiusstadt ist vielfältiger geworden durch diese Arbeit und die Schulen sind näher zusammengerückt. Dies sind wichtige Anliegen aller Schulen in der Gropiusstadt! Wir freuen uns auf die nächsten zehn Jahre.

K. Fischler

 

 

Der folgende Text ist eine Pressemitteilung des Bezirksamtes Neukölln und ist zuerst erschienen unter http://www.berlin.de/ba-neukoelln/aktuelles/pressemitteilungen/2017/pressemitteilung.650330.php 

Im Jahr 2007 wurde der Bildungsverbund Gropiusstadt auf Initiative von Frank Bielka, damals Vorstandmitglied der Wohnungsgesellschaft Degewo, gegründet. Er hat das Ziel, auf den sozialen Wandel und die Abwanderung von bildungsinteressierten Einwohnergruppen in der Großsiedlung zu antworten und Bildung als Standortqualität zu entwickeln. Dazu soll eine attraktive Bildungsperspektive von der Kita bis in das Berufsleben geschaffen werden. Mithilfe des Netzwerkes sollen dafür wichtige Schlüsselakteur*innen zusammengebracht werden.

Dem Bildungsverbund gehören Schulleitungen von heute 14 Schulen so-wie Vertreter*innen der Kitas, des Quartiersmanagements Gropiusstadt, der Degewo, der regionalen Schulaufsicht sowie dem Jugendamt an. Gemeinsam arbeiten die Akteur*innen an Themen wie der Schulentwicklung, der Verbesserung des Mathematik-Unterrichtes, den Übergängen Kita-Grundschule-Oberschule-Beruf sowie der Mitgestaltung des Quartiers durch die Kinder und Jugendlichen. Bekannt ist das Netzwerk unter anderem durch Projekte wie die Zukunftsakademie Gropiusstadt, die Bildungsmeile Wutzkyallee, der Schulmesse oder die mittlerweile acht Fliesengemälde, welche die Hauswände in der Gropiusstadt zieren und in enger Zusammenarbeit mit der Degewo entstanden sind.

In den letzten zehn Jahren sind natürlich noch viel mehr Themen und Projekte bewegt worden und es wurde einiges erreicht. Die Akteur*innen beraten fortlaufend über aktuelle Themen und entwickeln zur Bearbeitung dieser neue Formate innerhalb der regelmäßig stattfindenden Sitzungen.

Bildungsnetzwerke können einen wichtigen Beitrag leisten und sind es wert, unterstützt zu werden. Am Ende des Jahres 2015 ist der langjährige Koordinator des Bildungsverbundes Eduard Heußen ausgeschieden. Der Bezirk hat sich abteilungsübergreifend über eine Finanzierungsmöglichkeit verständigt, um die Vorhaben unter anderem der Akteur*innen im Bildungsverbund Gropiusstadt weiterhin durch eine koordinierende und fachliche Begleitung zu befördern. Diese kann aktuell aus Mitteln des Programms „Soziale Stadt“ sowie dem Programm „Lokale Bildungsverbünde nachhaltig sichern und stärken“ der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie finanziert werden. Partner ist die Technische Jugendfreizeit- und Bildungsgesellschaft (tjfbg) gemeinnützige GmbH und die Hochschule für angewandte Pädagogik.

Bildungsstadtrat Jan-Christopher Rämer dazu: Ich gratuliere dem Bildungsverbund Gropiusstadt und möchte mich sowohl bei den ehemaligen als auch bei den derzeitigen Mitgliedern für ihr Engagement bedanken. Dies ist nicht selbstverständlich, denn die Arbeit in einem Bildungsverbund findet zusätzlich zu den alltäglichen herausfordernden Aufgaben statt. Sie alle tragen dazu bei, dass sich die Bedingungen für unsere Kinder und Jugendlichen verbessern und sie Unterstützung in ihrer Entwicklung erfahren. Nach wie vor möchte ich mich dafür einsetzen, für die gewachsenen Strukturen der Neuköllner Bildungsnetzwerke eine Anschlussperspektive zu finden, um diese zu erhalten und ihnen eine Möglichkeit zur Weiterentwicklung zu geben.

 

 

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