Felix Lobrecht in der Hermann-von-Helmholtz-Schule

Am 20. November besuchte der in der Gropiusstadt aufgewachsene, inzwischen bereits bundesweit bekannte Stand-Up-Comedian und Buchautor Felix Lobrecht die Hermann-von-Helmholtz-Schule für eine Lesung. Organisiert wurde die Lesung durch die Stadtbibliothek Neukölln, finanziert durch den Berliner Autorenlesefonds.

Sein Roman Sonne und Beton schildert das alltägliche Leben vierer Jugendlicher im Gropiuskiez in ungekünstelter, direkter und harter Sprache, die aber den Nerv vieler Jugendlicher trifft, weil es eine Sprache ist, die sie kennen.  Er wollte einen Roman über die Gegend schreiben, eben weil Bücher über Neukölln sonst eher von Leuten kommen, die gar nicht von hier sind.

Dementsprechend aufmerksam und gebannt hörten etwa 150 Schülerinnen und Schüler der 8., 9. und 10. Klassen zu und Felix Lobrecht war zwischendurch und am Schluss gern bereit, wirklich jede Frage zu beantworten, die gestellt wurde, sei es, wie viel Geld er mit seinem Buch verdient habe, ob noch Kontakt zu seinen alten Kumpels aus der Zeit in der Gropiusstadt besteht oder welches Auto er fährt.

Am Schluss nahm sich Herr Lobrecht sogar die Zeit für Selfies und zur Beantwortung von Einzelfragen, die einige Fans unbedingt stellen wollten.

Nach 80 Minuten blieb der Eindruck, dass nicht nur die vielen Schülerinnen und Schüler gut unterhalten wurden, sondern auch der Autor Spaß am Kontakt mit den Jugendlichen hatte.

Möglicherweise war diese Begegnung mit Literatur auch die erste, die manchen unserer sonst (teilweise!) nicht sehr lesefreudigen Schülerinnen und Schüler Lust auf mehr „Buch“ gemacht hat!

Wir würden uns freuen, Felix Lobrecht mal wieder bei uns begrüßen zu dürfen, wenn auch anzunehmen ist, dass das bei weiter steigender Popularität irgendwann teuer werden könnte!

 

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